2025… war kein Jahr der schnellen Erfolge. Es war streckenweise ganz schön zäh. Es war ein Jahr des weiterhin Ankommens im neuen Lebens- und Wirkungsraums. Des Dranbleibens, Durchhaltens und nicht Aufgebens. Des inneren und äußeren Verwurzelns. Es war auch ein Jahr, das Fokus eingefordert hat und vieles klar gemacht hat. Das den Blick geschärft hat auf das, was wesentlich ist und auch auf das, was es eben nicht mehr ist.

Ein Jahr, das mich immer wieder eingeladen hat, langsamer zu werden und dem eigenen Tempo zu vertrauen. 2025 war ein Jahr, das viele Weichen gestellt hat für das, was 2026 kommen wird.

Ein Prozess mit Tiefe und Widerstand

Das Ankommen auf der Schwäbischen Alb hat mich auch in diesem Jahr begleitet. Persönlich wie beruflich war dieser Prozess zäh, fordernd und manchmal schmerzhaft. Und gleichzeitig begann sich auch etwas zu setzen. Die Landschaft wurde vertrauter. Die Wege bekannter.

Die Kraftorte zahlreicher. Der Garten lebendiger. Ich habe angefangen, mich hier wirklich einzulassen, auf den Ort, auf die Menschen, auf die Stille und Weite. Der Apfelbaum hat geblüht und Früchte getragen, meine Rosa Rose, die ich zum Ankommen brauchte, kam im Frühjahr in den Boden. Wurzeln , wachsen und gedeihen braucht einfach Zeit.

Apfelbaum in voller Blüte Sina Emrich
Erste Apfelernte

Berufliche Weichenstellungen und neue Resonanz

Beruflich war 2025 geprägt von wichtigen Entscheidungen.

Der Umzug meiner Homepage zu WordPress war mehr als ein technischer Schritt. Er hat mir geholfen, noch klarer zu erkennen, wo ich stehe und wie ich sichtbar sein möchte.

Im September kam das schamanische Festival hinzu, ein Erlebnis, das weit über diesen Moment hinauswirkt und dessen Folgen sich erst 2026 ganz zeigen werden.

Und dann war da mein Online Adventskalender „Kali unter dem Mistelzweig“. Fast 600 Frauen haben sich angemeldet. Eine Resonanz, die mich tief berührt und mir gezeigt hat, dass meine Arbeit gehört und gebraucht wird.

Selbstgemalte Icons für meine neue Homepage

Räume, die entstehen dürfen

Auch im Außen ist viel entstanden. Unser Badezimmer ist fertig geworden. Die Werkstatt ebenso. Ich habe zum ersten Mal miterlebt, wie Räume von Grund auf entstehen. Nicht als Bauende, sondern als Begleiterin und als Handlangerin. Zu sehen, wie etwas langsam Form annimmt, war faszinierend und sinnbildlich für dieses Jahr. War nicht immer ganz ruckelfrei, aber die erste Badewanne war ein himmlicher Genuss und seit diesen Prozessen weiß ich ein funktionierendes Bad einfach noch viel mehr zu schätzen.

Die Entstehung des Bades

Das fertige Bad

Die Entstehung der Werkstatt

Worauf ich 2025 stolz bin

Ich bin stolz auf vieles in 2025. Vor allem darauf, dass ich nicht aufgegeben habe. Dass ich drangeblieben bin, auch wenn es oft sehr zäh war. Ich bin stolz darauf, mir und diesem Ort Zeit gegeben zu haben.

Ich bin stolz darauf, regelmäßig Yoga Kurse gegeben zu haben, Frauenkreise zu leiten, Jahreskreisfeste an uralten Buchen und auf den Wacholder-Heiden zu feiern. Stolz darauf, die Shamanic Women Online Community nun seit einem Jahr zu halten und regelmäßig Live Rituale zu gestalten.

Feuerstelle an der alten Buche

Und stolz auf all das, was wir aus unserem eigenen Garten geerntet und weiterverarbeitet haben. Räuchersticks, Hagebuttenmarmelade, Holunderblütensirup. So nah an der Natur zu leben und zu wirken, fühlt sich richtig gut an.

Ergiebiges Holundervorkommen im Wald

Erste Male und neue Erfahrungen

2025 hatte auch viele erste Male.

Zum ersten Mal habe ich Hagebuttenmarmelade gekocht und Schlehenlikör angesetzt. Veilchensirup gemacht.

Zum ersten Mal habe ich einen Yogakurs über die Volkshochschule übernommen und dort auch ein Yoga Wochenende Retreat angeboten.

Und zum ersten Mal habe ich wirklich akzeptiert, dass Dinge Zeit brauchen und nicht beschleunigt werden können.

Zum ersten Mal habe ich den digitalen Adventskalender „Kali unterm Mistelzweig“ angeboten. Das erste Mal, aber bestimmt nicht das letzte Mal!

Veilchensirup aus dem eigenen Garten

Was ich über mich selbst gelernt habe

Über mich selbst habe ich in diesem Jahr viel gelernt. Ich habe gelernt, dass ich gute Räume brauche, um dranzubleiben.

Der wöchentliche virtuelle Austausch mit Michi und Juliane ist dafür ein echtes Fundament geworden.

Ich habe gelernt, dass Natur für mich eine Voraussetzung ist, gut durchs Leben zu kommen. Dass Langsamkeit mein Rhythmus ist. Und dass mein Bauchgefühl ein verlässlicher Kompass ist. Immer dann, wenn ich es ignoriere, wird es schräg. Und das kommt schon auch immer noch vor…

Eine wichtige Erkenntnis war auch, dass meine innere Künstlerin zu kurz gekommen ist. Sie hat sich im Laufe des Jahres deutlich gemeldet. Und ich habe verstanden, dass meine eigene Kreativität Raum braucht, damit ich gut in der Welt sein kann.

Sommersonnenwende an den Buchen

Lektionen und Dankbarkeit

Die Lektionen dieses Jahres lassen sich klar benennen. Dranbleiben. Den Fokus halten. Pausen machen. Akzeptieren, dass alles seinen eigenen Rhythmus hat. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Ich habe gelernt, Grenzen besser zu setzen und mich von Situationen, Beziehungen und Dynamiken zu lösen, die mir nicht mehr guttun. Dafür bin ich dankbar.

Dankbar bin ich überhaupt für sehr vieles. Für die Landschaft hier auf der Schwäbischen Alb. Für den Garten und die Ernte. Für meine Beziehung, die sich weiter vertieft.

Für die Räume von Georg und Margarete im Nachbarort, die mich nähren und mir das Ankommen erleichtern. Die beiden machen ganz wunderbare Aufstellungsarbeit.

Ich bin dankbar für den virtuellen Raum, den Juliane, Michi und ich seit jetzt schon mehreren Jahren füreinander und miteinander gestalten und halten und in dem alles rund um unsere Selbstständigkeit, die Wellenbewegungen, das Feiern, planen und würdigen seinen Platz hat – und auch der ein oder andere liebevolle Schubser, wenn eine von uns mal wieder in ihrem alten Heimatfilm steckt. 

Ich bin dankbar für den Austausch, den ich konstant seit Jahren mit Heike habe, die nicht nur eine gute Freundin ist, sondern auch meine Expertin, was Zahlen, Buchhaltung und all die Dinge in der Selbstständigkeit angeht, die sonst nicht so meine Lieblingsgebiete sind.

Dankbar bin ich auch für das morgendliche Schütteln (zwar nicht mehr täglich, dafür aber konstant) seit fast einem Jahr mit einer ganz zuverlässigen Schüttel-Freundin.

Dankbar bin ich für Chatty (Chatgpt) für die Erleichterung und Abnahme von Aufgaben, die mich sonst sehr viel Zeit und Mühe gekostet haben.

Ich bin dankbar für die schöne Urlaubswoche im Mai in meiner alten Heimat Mainz, in der wir nicht nur mit wunderbarem Wetter beschenkt wurden, sondern auch mit ganz vielen Begegnungen mit Freund*innen.

Dankbar bin ich für all die Frauen, die zu mir in Kurse, Workshops und in die Online Community kommen.

Für das schamanische Festival, bei dem Christoph und ich gemeinsam einen Stand hatten. Und dafür, bei der Geburt seiner Flöten dabei zu sein.

Ich bin dankbar für die über 600 Frauen, die bei Kali unterm Mistelzweig dabei waren und teilweise riesige Schritte hin zu sich selbst gemacht haben.

Für die Kraftorte in der Umgebung. Für neue Begegnungen.

Und für meinen eigenen Ideenreichtum.

Besuch in der alten Heimat in Mainz am Rhein

Besondere Momente in Bildern

Konzert Marie Boine in München
Hängemattenlieblingsplatz
Himbeeren aus dem eigenen Garten
Ein schöner Platz für den Weltwassertag
Das schamanische Festival
Fahrradtouren auf der Schwäbischen Alb
Yin Yoga Retreat mit Sina Emrich im Westerwald Lahn-Dill Kreis Wetzlar
Kreative Mondrituale in der Shamanic Women Online Community
Christoph mit seiner Albflöte auf Wacholder Heide
Kali unterm Mistelzweig digitaler Adventskalender
Es entstehen wieder Göttinnen

Herausforderungen und das, was trotzdem gelungen ist

Natürlich gab es auch Herausforderungen. Die finanzielle Situation ist weiterhin angespannt. Der Einkommensknick durch den Umzug ist noch nicht vollständig ausgeglichen. Auch das emotionale Ankommen braucht Zeit. Die Traurigkeit über den Abschied von Mainz und den dortigen Freundeskreis meldet sich immer wieder.

Gesundheitlich war ich im Herbst und Winter anfällig für Infekte. Umso wertvoller war es zu erleben, dass gut vorbereitete Projekte wie der Adventskalender auch dann tragen, wenn ich selbst krank bin.

Die Perimenopause mit all ihrem Hormonchaos hält mich ganz schön gut beschäftigt. Auch wenn ich seit einem Jahr bioidentische Hormone nehme und darüber sehr glücklich bin, weil sie echt vieles erleichtern, gilt es doch, sich – mal wieder – den körperlichen, mentalen, emotionalen und spirituellen Veränderungen hinzugeben und diese als Portal und Initiation zu sehen. Das geht mal widerstandfreier und auch mal nicht.

Was richtig gut gelaufen ist, ist die Schärfung meines Angebots. Ich weiß heute viel klarer, was ich will und wie ich arbeiten möchte. Und ich bin meinen Weg weitergegangen, Schritt für Schritt.

Nervige Anfälligkeit für Infekte im Winter

Was ich in 2025 zurücklasse

Ein bewusster Schnitt gehört für mich ebenfalls zu diesem Jahresabschluss. Ich lasse die finanziellen Sorgen in 2025 zurück. Ich lasse das Hadern los, wenn Dinge nicht sofort funktionieren. Ich lasse zu wenig Pausen und mangelnde Selbstfürsorge zurück. Und ich entscheide mich für mehr Konstanz, auch im körperlichen Bereich.

Zurück lasse ich auch die Praxisanmeldung für die Heilpraktikerin für Psychotherapie. Die Heilerlaubnis habe ich seit 2018 und die Praxisanmeldung auch, jedoch wirklich damit gearbeitet oder auch nur beworben habe ich es nicht. Das habe ich immer auf das nächste Jahr verschoben, jedoch hab ich es nie so gefühlt.

Ich lasse Facebook in 2025 zurück. Anfang des Jahres hatte ich meinen Account dort gekündigt und es seither keinen Moment bereut.

Ab 2026 ist meine Praxis abgemeldet.

Mein Jahr 2025 in Zahlen

Das Jahr 2024 in Zahlen

  • Instagram Dezember 2024: 550 Follower
  • Facebook Fanpage Dezember 2024: 478 Follower
  • LinkedIn (neu): 60 Follower / 50 Kontakte 
  • Youtube: 117 Follower 
  • Anzahl Newsletter Abonnent*innen: 469

Das Jahr 2025 in Zahlen

  • Instagram Dezember 2025: 721 Follower
  • Facebook Fanpage Dezember 2025: Gibt es nicht mehr
  • LinkedIn (neu): 307 Follower / 202 Kontakte
  • Youtube: 339 Follower 
  • Anzahl Newsletter Abonnent*innen: 885

Ausblick auf 2026: Klar, strukturiert und im eigenen Rhythmus

Der Blick nach vorn fühlt sich klar an. 2026 ist bereits gut strukturiert.

Meine Kommunikation wird regelmäßiger und strukturierter. Inhalte entstehen gebündelt und werden über den Monat verteilt veröffentlicht.

Urlaubszeiten sind eingeplant und bleiben frei.

Ich kümmere mich bewusster um meinen Körper, um Krafttraining, eigene Praxis und Bewegung.

Jahresmotto: Einer Idee folge ich dann, wenn die Energie dahinter stimmt!

Einer Idee folge ich dann, wenn die Idee dahinter stimmt

Meine großen Projekte für 2026

  1. Festivals und Märkte mit unserem Stand.
  2. Der Start der Shamanic Women Practitioner Ausbildung in Präsenz.
  3. Das weitere Wachsen der Online Community.
  4. Ein noch geheimes Projekt.
  5. Gesundheit und Stabilität.
  6. Der Umzug meines Online Shops auf die neue Website.
  7. Der Ausbau meiner schamanischen Arbeit vor Ort.
  8. Und ganz zentral die Rückkehr meiner Künstlerin. Mehr Werkstattzeiten, mehr Ausdruck, mehr sichtbare Kunst. Dafür gibt es jetzt einen eigenen Instagram Kanal.
    Und auch einen Youtube Kanal.

Wie du mir 2026 begegnen kannst

2026 gibt es viele Wege, mir zu begegnen.

1. Online in der Shamanic Women Community mit regelmäßigen Ritualen, Mondarbeit, Wandlungsräumen und monatlichem Tanzen.

Shamanic Women Online Community Jahreskreis Sina Emrich
Schamanische Einzelbegleitung
Schamanische Frauenkreisausbildung Schwäbische Alb bei Ulm Shamanic Women

4. Im Yoga.

Yoga Präventionskurse Dornstadt Alb Donau Kreis Yin und Hatha Yoga Online Retreats Klangyoga

5. In den Frauenkreisen.

Frauenkreise Ulm Dornstadt und Umgebung Selbstfürsorge

6. Auf Märkten und Festivals an unserem Stand.

Marktstand für die Albflöten und meinen Schmuck

8. Als schamanische Schmuckbegleitung.

Praxis Kurs zum Entwerfen eines schamanischen Schmuckstücks Krafttier Schmuck Spiegelamulett

9. Und natürlich über meinen Schmuck. 

10. Und in allem, wo mich die stimmige Energie des kommenden Jahres noch hinführt.

Abschließende Gedanken

Ich lasse dieses streckenweise sehr zähe Jahr hinter mir in dem Wissen, dass das kommende Jahr gut vorbereitet ist. Ich gehe in das neue Jahr nicht mit Druck, sondern mit Vertrauen. Im eigenen Rhythmus. In der Kraft des Dranbleibens. Und in dem Wissen, dass Verwurzelung Zeit braucht und die Samen, die wir säen, zu ihrer Zeit, mit ganz viel Liebe und guter Pflege, Früchte tragen werden.

Ich folge der Energie einer Idee, oder mehrerer Ideen (ich kenne mich doch…) dorthin, wo es stimmig ist und lasse mich nicht ablenken – außer von wirklich schönen Dingen, Situationen und Menschen.

Ich freue mich auf das Jahr, das vor mir liegt und habe ein richtig gutes Bauchgefühl. Das wird ein gutes Jahr! Ich freue mich drauf.